Dienstag, 30. Juni 2009

Baufinanzierung - Vorsicht Fallen

Baufinanzierung ist eine Wissenschaft für sich, die nicht jeder Immobilienbesitzer wirklich versteht. Das nutzen einige Banker und Vermittler aus und schwatzen ihren Kunden hoch riskante Verträge auf.
Handelsblatt.com analysiert, welche Kreditvarianten für Kunden gefährlich werden können.
http://www.handelsblatt.com

Das Handelsblatt klärt vor allem über die Tücken von Fremdwährungsdarlehen auf.

Freitag, 12. Juni 2009

Baufinanzierung ohne Eigenkapital

Bis vor kurzem waren Baufinanzierungen bis zu 130 % des Beleihungswertes bei einigen Banken gern gesehen. Im Zuge der Finanzkrise hat sich dies jedoch schlagartig geändert. Wer heute auf der Suche nach einer Vollfinanzierung ist, hat es schwer einen passenden Bankpartner dafür zu finden.

Eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital online zu erhalten, ist noch schwieriger. Die einschlägigen verdächtigen Banken, die das früher gerne gemacht haben, sind entweder ganz vom Markt verschwunden, oder haben Ihre Kreditvergabekriterien sehr stark angezogen. Noch vor kurzem haben sie damit geworben, sogar Küchen, Altkredite usw. mitfinanzieren zu können.
Damit waren Finanzierungen bis 130 % möglich.

Nichts davon ist geblieben. Es gibt aktuell keine Bank, die eine solche Baufinanzierung noch anbietet. Zwar sind Vollfinanzierungen noch möglich, aber sie sind sehr teuer geworden, da die Banken sich dieses Risiko fürstlich belohnen lassen.
Lag früher der Zinsunterschied zwischen 80 und 100 % Beleihung bei ca. 0,5 %, liegt er heute bei 1 % und mehr.

Was aber tun, wenn man, durch welche Umstände auch immer, nicht die Möglichkeit hatte, Eigenkapital anzusparen?

Nun man wendet sich an einen seriösen und versierten Baufinanzierungsmakler, wie z.B. die Firma Baufinanzierung@BeMu. Die Spezialisten dort haben die Möglichkeit unter ca. 100 Banken einen passenden Bankpartner zu finden. Dies nur am Rande bemerkt.

Über einen kleinen Umweg kann man dort sogar die Nebenkosten mitfinanzieren.
Ein sogenanntes Nachrangdarlehen macht es möglich. Das ist zwar nicht ganz billig, aber machbar.

Zumal es sich bei dem Nachrangdarlehen nur um einen kleine Teil des Gesamtdarlehens handelt und daurch die Hauptfinanzierung erheblich günstiger wird.

Mittwoch, 29. April 2009

Baufinanzierung - immer mehr Banken geben Geschaeft auf

Immer mehr Banken ziehen sich aus dem Geschäft mit privaten Baufinanzierungen in Deutschland zurück.

Nachdem in der letzten Zeit, neben der AHBR der GMAC der PONTEQ der ABN AMRO und der WestImmo, einige Big Player die Segel gestrichen haben, verläßt nun auch die SEB AG das Plattformgeschäft für Immobilienfinanzierungen.

Aber auch die Vergabekriterien für Baufinanzierungen wurden von den verbliebenen Banken drastisch verschärft. So sind z.B. kaum noch Immobilienfinanzierungen über 100 % Beleihungsauslauf machbar.
Die Hanseatic Bank hat heute erklärt, dass sie ihr Produkt "Baufi Special" zum 30.04.09 einstellen wird. Dieses Produkt richtete sich an Anschlussfinanzierer mit negativer Kredithistorie.

Es gibt aber auch gute Neuigkeiten: Viele regionale Banken und Sparkassen drängen nun in den online Baufinanzierungsmarkt, mit zum Teil hervorragenden Konditionen. Einen guten Artikel hierzu finden Sie auf Zeit online. Sparkassen erobern online Baufinanzierungsmarkt .

Künftig wird es für die Kunden wohl so aussehen. Kunden mit guter Bonität und rel. viel Eigenkapital erhalten auch weiterhin Top-Konditionen, wohingegen Kunden mit schlechterer Bonität und wenig Eigenkapital sich auf höhere Zinsen für Baugeld einstellen müssen.

Dienstag, 24. März 2009

Baukostensenkung

Die beliebtesten Möglichkeiten zur Senkung der Baukosten.

Während die seit Jahren andauernde Niedrigzinssituation und stabile oder sogar fallende Grundstückspreise die eigenen vier Wände immer erschwinglicher werden lassen, senken auch Bauherren ihrerseits die Baukosten mit verschiedenen Maßahmen.

Wir möchten Ihnen hier die beliebtesten Maßnahmen der deutschen Bauherren, laut TNS Infratest, zur Kostensenkung vorstellen.
  • 63 % Eigenleistung
  • 31 % Verzicht auf Keller
  • 31 % Preiswerte Grundstückslage
  • 27 % Grundstücksgröße nicht größer als nötig
  • 24 % Einfacher Grundriss
  • 21 % Carport statt Garage
  • 18 % Reihenhaus statt freistehendes Einfamilienhaus
  • 17 % Einsatz günstiger Baumaterialien
  • 14 % Verwendung von Fertigteilen
Dies macht deutlich, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der zukünftigen Bauherren selbst mit anpacken wollen, um Kosten zu sparen. Während nur 14 % den Einsatz von Fertigteilen gut heißen können. Auch der Verzicht auf einen Keller, oder der Bau eines Carports statt einer Garage, sind für deutsche Bauherren längst keine Tabuthemen mehr.

Wenn es nach dieser Umfrage geht, werden in Deutschland künftig mehr freistehende Einfamilienhäuser ohne Keller in günstigeren Lagen entstehen, an denen einiges selbst gemacht wurde.

Freitag, 20. Februar 2009

Finanzkrise trifft Baufinanzierungskunden

Die Finanzkrise treibt immer weitere Blüten. Nun trifft es auch die Häuslebauer.

Bisher haben Baufinanzierungskunden von der Finanzmarktkrise eher profitiert. Sind doch die Zinsen für Baugeld seit Beginn der Krise um ca. ein Prozent gefallen.
Doch nun fangen die ersten Banken an, ganze Berufsgruppen in Sippenhaft zu nehmen und als nicht mehr kreditwürdig zu bewerten.

Die Rede ist von Menschen aus der Automobilbranche und das sogar im weitesten Sinne. Also auch Automobilzulieferer.
Gestern hat nämlich ein großer deutscher Immobilienfinanzierer erklärt, dass er keine Kunden mehr finanziert, die in Kurzarbeit sind.
Es geht aber noch weiter. Diese Bank wird künftig nur noch Kunden finanzieren, die Nachweisen können, dass sie nicht in Kurzarbeit sind, sofern sie beruflich irgendetwas mit der Automobilbranche zu tun hätten.
Und das ist ausgerechnet ein Tochterunternehmen einer Bank, die sich in der Vergangenheit gewaltig verzockt hat und noch nicht einmal mehr die Mittel hat, um sich mit Geldern aus dem Hilfsfonds zu retten. Andere Banken werden diesem Beispiel sicher folgen.

Das eine Bank keine Kunden finanzieren möchte, die bereits in Kurzarbeit sind, kann man noch verstehen. Aber das man jetzt als Kunde, neben den Gehaltsnachweisen, auch noch eine Erklärung des Arbeitgebers braucht, die bestätigt, dass der Mitarbeiter nicht in Kurzarbeit ist, oder geschickt wird, geht meines Erachtens etwas zu weit.

Was ist denn dann eigentlich mit der Berufsgruppe der Bankangestellten?
Erstens sind die Banken zum großen Teil Schuld an der Krise und zweitens ist ja wohl klar, dass in der nächsten Zeit zigtausende Banker ihren Job verlieren werden. Wie steht es denn da, mit der Kreditwürdigkeit dieser Berufsgruppe?

Mit der Kreditwürdigkeit der deutschen Banken im allgemeinen beschäftigen wir uns in einem anderen Artikel.

Freitag, 9. Januar 2009

Commerzbank wird teilverstaatlicht

Nachdem die Commerzbank bereits ca. 10 Mrd. Euro aus dem Sonderfonds Finanzmarktstabilirsierung beantragt hat, stockt der Staat nun die Hilfe an das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut um zehn Mrd. Euro auf insgesamt 18,2 Mrd. Euro auf.

Damit soll die Übernahme der Dresdner Bank gesichert werden.

Die neuen Hilfen fließen auf zwei Wegen: Zum einen erhält die Commerzbank vom Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) eine stille Einlage in Höhe von 8,2 Mrd. Euro. Zum anderen kauft der Soffin 295 Mio. neue Stammaktien im Wert von 1,8 Mrd. Euro. Darauf einigten sich nach zweiwöchigen Verhandlungen Commerzbank Soffin und die Allianz.

Der Bund ist somit mit 25 % plus einer Aktie an der Commerzbank beteiligt und hat damit natürlich ein gewisses Mitspracherecht denn mit der Höhe der Beteiligung hat der Bund eine Sperrminorität, durch die er ein Vetorecht bei wichtigen Entscheidungen erhält.
Wenn man die stillen Einlagen hinzurechnet, die zwar nur das Eigenkapital der Bank stärken, aber keine Stimmrechte beinhalten, hält der Staat künftig sogar mehr als die Hälfte des Commerzbank-Kapitals.

Das Vorgehen des Finanzministeriums, insbesondere die Höhe der Beteiligung, ist jedoch nicht unumstritten. Unmut regt sich vor allem bei den öffentlich-rechtlichen Banken: "Der Bund finanziert die Übernahme der Dresdner und stattet die Commerzbank für die Konsolidierung mit Kapital aus. Dagegen kommen die Maßnahmen für die Landesbanken nur schleppend voran", sagte ein hochrangiger Manager aus dem öffentlich-rechtlichen Bankenlager.
Zudem liegt die staatliche Gesamthilfe von 18,2 Mrd. Euro weit über der Höchstgrenze von zehn Mrd. Euro, die das Finanzmarktstabilisierungsgesetz eigentlich vorsieht.


Quelle: Handelsblatt ganzen Bericht lesen

Donnerstag, 4. Dezember 2008

WestImmo: Einstellung des Neugeschaefts

Nachdem die Westdeutsche Immobilienbank im November erklärt hat, Ihre Konditionen um sage und schreibe 0,5 % pauschal zu erhöhen, kommt zum 01.01.2009 nun der nächste Hammer.

Zum 01.Januar 2009 wird die Westdeutsche Immobilienbank (WestImmo) ihr Neugeschäft für private Baufinanzierungen komplett einstellen. Somit verabschiedet sich neben der ABN Amro, Gmac RFC und anderen ein weiterer "Big Player" vom Markt mit privaten Baufinanzierungen. Die Finanzkrise wird die Bankenlandschaft in Deutschland künftig stark verändern.

Die WestImmo ist eine hundertprozentige Tochter der Westdeutschen Landesbank (WestLB), die in der aktuellen Finanzkrise sehr starke Verluste einfahren mußte. Wahrscheinlich ist dies auch der Grund für diesen radikalen Schritt.

Es stellt sich nun für mich die Frage: Was macht eine Immobilienbank ohne Immobiliengeschäft? Nur noch Bestände verwalten? Bringt das die erhofften Gewinne zurück?